Werkrealschule / Hauptschule

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler mit Sprachbehinderungen, die Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot im Bereich ‚Sprache‘ haben. Dies kann bisher in einer Sonderschule eingelöst worden sein, oder es fand in allgemeinen Schulen bereits zusätzliche Unterstützung durch sonderpädagogische Dienste statt.
Bei Schülerinnen und Schülern, die bisher eine allgemeine Grundschule oder Werkrealschule besuchten, muss vor der Aufnahme ein sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich Sprache sowie der Anspruch auf ein entsprechendes Bildungsangebot festgestellt werden. Die Diagnostik erfolgt durch das Aufnahme- und Diagnoseteam oder das Team des Sonderpädagogischen Dienstes der Lindenparkschule, der Feststellungsbescheid durch das jeweilige Staatliche Schulamt.

Bildungsgänge und Abschlüsse
In Klasse 5 und zukünftig auch in Klasse 6 werden alle Kinder unabhängig vom Bildungsgang (Werkrealschule, Realschule, Förderschule) gemeinsam unterrichtet. Im Laufe der zwei Jahre dauernden Orientierungsstufe kann jederzeit ein Wechsel zwischen den Bildungsgängen erfolgen. Ende Klasse 6 wird der ab dann geltende Bildungsgang festgelegt.
Der Hauptschulabschluss ist wahlweise nach der 9. oder 10. Klasse möglich, der mittlere Bildungsabschluss (Werkrealschulabschluss) nach der 10. Klasse, sofern eine ausreichende Klassengröße erreicht wird.
Alle Abschlüsse an der Schule für Sprachbehinderte sind mit denen der allgemeinen Werkrealschule/Hauptschule identisch.

Unterrichtsangebot
Schwerpunkte der Arbeit in der Werkrealschule sind Berufswegeplanung und Projektarbeit. Im Vordergrund steht handlungs- und projektorientiertes Arbeiten, um auf die Projektprüfung und Präsentationen vorzubereiten. Bildungs- und Erziehungsangebote werden so gestaltet, dass jeder einzelne die eigenen Stärken entdecken und entfalten und Strategien entwickeln kann, mit eigenen Einschränkungen umzugehen.
Im Rahmen des Blocknachmittags erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzliche kommunikationsfördernde Angebote, in deren Rahmen sie sich in Rollenspielen, bei Präsentationen und kleinen Theaterstücken erproben und entwickeln können.

Zusätzliche Angebote
Auch zusätzlich zum Unterricht erhalten die Kinder und Jugendlichen individuelle Angebote. Diese können sich auf die Sprechflüssigkeit (z.B. Stottertherapie), die Artikulation (Artikulationsförderung), den Wortschatz oder auch die Schriftsprache (z.B. Lesetraining) beziehen. Diese Angebote erfolgen in Kleingruppen oder auch einzeln, teilweise gemeinsam mit hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern.

Bewerberfrühstück der 8. Klassen

Gut vorbereitet und ausgestattet mit kompletten Bewerbungsunterlagen, die mit Unterstützung von Frau Herrmann-Wielsch von der AIM in mehreren Sitzungen erstellt wurden, kamen am 07.07.2016 die Schülerinnen und Schüler zweier 8. Klassen in den Festsaal der Lindenparkschule zum 1. Bewerberfrühstück. Hier trafen sie auf „echte“ Chefs und konnten in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee, Butterbrezeln und Selbstgebackenem Vorstellungsgespräche erproben. Sie nutzten ihre Chance und bekamen wertvolle Tipps, Anregungen oder die Möglichkeit eines Praktikums.

Videoprojekt der 8. Klasse

Unter Anleitung der Medienpädagogen Adrian Wegerer und Clarissa Schnitzer von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung ( LKJ ) entstand Anfang Mai anlässlich des 50. Geburtstages der Lindenparkschule ein „Hör- und Sehstück“. Zwölf 8-Klässler waren Drehbuchautoren, Schauspieler, Tontechniker, Kameraleute und Cutter. Es hat riesigen Spaß gemacht und das Ergebnis ist ein Video, das sich sehen lassen kann.

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Anja K. Theisel
Fachschulrätin
Leiterin der Abteilung Sprachbehinderte und des Bildungsgangs
Werkrealschule Hauptschule/Förderschule Hauptstufe

Tel.: 07131 9469 328
Mail: anja.theisel@heimsos-hn.kv.bwl.de

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